Stammesgeschichte

Die Jahre als Siedlung "Marco Polo"

2000

Auch im Jahr 2000 leitete die Funktionäre erfolgreich das Lager der Windener Pfadfinder am Forggensee in Füssen. Die Pfadfinderstufe besuchte 2000 die Kunst- und Kulturveranstaltung "Klobber" der Diözese Speyer in Kaiserslautern sowie die "Spirit & Fun"-Night am Speyerer Dom.

Außerdem wurde weiterhin eine wöchentlich stattfindende Gruppenstunde für alle vier Altersstufen ermöglicht.

Im Dorfleben waren die Windener Pfadfinder längst nicht mehr wegzudenken und wurden nun auch über die Jugendarbeit hinaus bekannt.

1999

Das Zeltlager 1999 verbrachten die Windener Pfadfinder in Weilburg an der Lahn. Der Pfadfinder- und Roverstufe wurde während des Zeltlagers ein Kanu-Hike ermöglicht. Angelika Bretz hörte aus privaten Gründen mit ihrer Leitertätigkeit auf. Ihre Tochter Eva Thelen, sowie Andreas Eitzenberger verstärkten jedoch den Kern des Leitungsteams. Beide hatten zuvor bereits die Pfadfinder- und Roverstufe besucht.

1999 gab es auch ein Hike. Dieses Mal wurde in Neckarsteinach gestartet.

1998

Durch gute Kontakte und Eigenleistungen, hatte sich die Siedlung "Marco Polo" viele Ausrüstungsgegenstände aneignen können. Dazu zählen neben vielen Arbeits- und Bastelmaterialen auch ein Bundeswehr-Versorgungszelt, drei weiße Gruppenunterkunftszelte sowie weitere Ausrüstungsgegenstände. Gelagert werden diese Gegenstände seither im ehemaligen Tanzsaal der Gaststätte "Zum Schwan".

1998 zog es die Siedlung zum Sommerlager nach Homburg, Tina Hirsch und Uwe Lang stießen für den Zeitraum des Lagers zur Leiterrunde hinzu. In diesem Jahr gab es außerdem erstmals ein großes Hike, welches in Edenkoben startete.

1997

Da das Lager in Baerenthal sowohl von den Jugendlichen, als auch den Gruppenleitern mit einer sehr positiven Resonanz wahrgenommen wurde, waren die Windener Pfadfinder bereits im darauffolgenden Jahr wieder dort anzutreffen. Unterstützung gab es in diesem Lager erneut durch Familie Ehmann. Dieses Zeltlager war das Abschiedslager von Annabelle Heinz, welche aus beruflichen Gründen ihre Tätigkeit bei der Siedlung "Marco Polo" beendete.

1997 besuchten die Windener Pfadfinder außerdem das Bundeszentrum der DPSG in Westernohe zur Auftaktveranstaltung der Jahresaktion "Arc En Ciel - Viele Farben machen das Leben bunt". Martin Hirsch, welcher bereits seit rund zwei Jahren das Leitungsteam unterstützte, wurde nun offiziell Leiter.

1996

Im Januar 1996 sammelten die Windener Pfadfinder erstmals die Christbäume der Ortsbewohner zur Entsorgung ein. Diese Weihnachtsbaum-Sammelaktion wird seitdem jedes Jahr von der DPSG Winden durchgeführt.

Beim Lager 1996 im Baerenthal (Elsass, Frankreich) verstärkte Sabine Rapp die Leiterrunde. Außerdem unterstützte Klaus Schleppi in diesem Lager die Gruppenleiter.

1995

Ein Jahr später zog es die komplette Siedlung, inklusive der neuen Runde der Rover (von 16 bis 20 Jahren), an den Eutersee (Hesseneck, Odenwald). Das Leitungsteam hatte sich durch Bernd Scholtz verstärkt. Im Zeltlager gab es außerdem die Unterstützung durch die Familie Ehmann. Detlef Bouket hatte derweil die Pfadfinder aus beruflichen Gründen verlassen.

Die DPSG unterstützte 1995 politisch verfolgte Flüchtlinge aus Rwanda. Auch die Windener Pfadfinder leisteten durch einen Rwanda-Abend im Bürgerhaus Winden, zu welchem eine Musikgruppierung aus Rwanda eingeladen wurde, sowie einer Eichelsammel-Spendenaktion, ihren Beitrag.

1994

Um in der DPSG einen Stamm zu gründen, wird zunächst eine Siedlung gegründet, welche durch benachbarte Stämme ideell und materiell aufgebaut werden soll, um in absehbarer Zeit ebenfalls zu einem eigenständigen Stamm zu werden. Da der räumlich naheste Pfadfinder Stamm, der Stamm "Amundsen" Herxheim, zu diesem Zeitpunkt personell unterbesetzt war, wurde mit Hilfe der DPSG ein Kontakt zum Stamm "Wolfgang von Dahlberg" Essingen hergestellt. Die Siedlung "Marco Polo" Winden wurde somit am 01. Mai 1994 gegründet.

Zu dieser Zeit gab es in Winden bereits drei betreute Altersstufen: Die jüngste Altersstufe, die Meute der Wölflinge (von 7 bis 10 Jahren), den Trupp der Jungpfadfinder (von 10 bis 13 Jahren) und die Pfadfinder-Stufe (von 13 bis 16 Jahren). Auch die Leiterrunde (so wird die Gemeinschaft der Gruppenleiter genannt) hatte mit Angelika Bretz weitere Verstärkung erhalten. Das Zeltlager 1994 fand in Fischbach am Petersbächel (in der Nähe von Dahn) statt.